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Flores, portugiesisch für Blume, ist wenig
bekannt. Entsprechend steckt der Tourismus noch in den
Kinderschuhen, was einen ganz speziellen Reiz hat und Gäste anzieht,
die gerne individuell reisen und Spass am Entdecken und vor allem
der grösstenteils noch nahezu unberührten Natur haben. Die Inselwelt
vor Flores ist ebenso faszinierend wie die savannenähnlichen
Landschaften mit den vielen, imposanten Vulkanbergen, umgeben von
üppigen Tropenwäldern.
      
Anziehend sind auch die Menschen, welche unterschiedlichen
Religionen angehören (91 % sind katholische Christen), friedlich
zusammen leben und stolz sind auf ihre Heimat und die
unterschiedlichsten, kulturellen Prägungen.
Gut 400 km östlich von Bali gelegen gehört Flores zu den Kleinen
Sunda Inseln. Flores ist mit gut 15'000 km2 dreimal so gross wie die
Götterinsel, zählt aber nur weniger als einen Drittel der Einwohner
Balis (ca. eine Million). In den 70er Jahren gewann vor allem Labuan
Bajo, das kleine, damals noch verschlafene Fischerdorf im Westlichen
Inselteil, an Bedeutung. Der Hafen wurde zum Ausgangsort der ersten
Bootsentdeckungsreisen nach Komodo und Rinca, den beiden nahen
Inseln und Heimat der grossen Komodowarane. Heute hat Labuan Bajo
gut 120'000 Einwohner, ist betriebsamer als damals und zum
touristischen Zentrum der Insel geworden. Vom malerischen Hafen aus
unternehmen Gäste Tagesausflüge zu den spektakulären Tauchgründen
oder zu einer der vielen, unzähligen, kleinen Inseln mit ihren
schneeweissen Badestränden. Labuan Bajo ist ebenfalls perfekter
Ausgangsort für Trekkingtouren ins wildromantische Hinterland mit
seinen ursprünglichen Dörfern, Vulkanbergen und Wasserfällen. Auf
Flores ist der Besucher der Natur und den Menschen definitiv ein
Stück näher. Gefragt sind manchmal Verständnis und Geduld, da die
Infrastruktur in weiten Inselteilen noch nicht ausgebaut ist. Wer
eine Prise Abenteuerlust mitbringt, wird belohnt mit unvergesslichen
Eindrücken, Erlebnissen und Berührungen mit der lokalen Bevölkerung.
Geschichte
Flores zählt fünf sprachliche und kulturelle Gruppierungen. Die
Insel war immer wieder unter fremden Einflüssen; von hinduistischen
Händlern aus Indien, über Portugiesen und später Holländer. Geprägt
haben die Insel und seine Bewohner vor allem europäische Missionare,
die ihre Spuren, vorwiegend im östlichen Inselteil, unübersehbar
hinterlassen haben und die Bevölkerung bis in die heutigen Tage
prägen.
Klima
Wie Bali hat auch Flores zwei Jahreszeiten. Die trockenen Monate von
ca. Ende März bis Ende November und die feuchtere Jahreszeit von
Dezember bis Ende März. Das Klima ist allerdings etwas rauer als auf
der Götterinsel, im Innern der Insel herrscht in gewissen Gebieten
grosse Trockenheit. Reis kann nicht so grossflächig wie im
klimatisch paradiesischen Bali angepflanzt werden. Die Bevölkerung
ist entsprechend ärmer. An der Küste ist Flores von Tiefland mit
lichtem Regenwald und Savanne geprägt. Neben Reis werden Mais,
Kaffee und Zuckerrohr angepflanzt.
Sehens- und Erlebenswertes
Flores ist ein Paradies für Naturliebhaber, Gäste, die mit weniger
westlichem Komfort gut zurecht kommen und gerne individuell reisen.
Die Insel lässt sich bequem mit Ihrem Aufenthalt auf Bali
kombinieren. Wir arbeiten mit einem lokalen Reisebüro in Labuan Bajo
zusammen, das für Sie Ausflüge organisiert, egal ob ins Hinterland
zu traditionellen Dörfern, wunderschönen Wasserfällen oder
spektakulären Vulkanbergen. Oder per Boot in den Komodo
Nationalpark, auf Tauchausflüge oder auf eine der kleinen
Trauminseln zum Baden und Entspannen.
Weitere Details zu Flores und seinen Möglichkeiten finden Sie unter
www.floreskomodo.com (Englisch). Dies ist die offizielle
Webseite von Westflores und gibt Besuchern einen guten Überblick
über die Destination und das Reisen in diesen Teil Indonesiens.
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