Dschungelparadies Ubud

Am grünen Ende der Welt: Einzigartiges Naturerlebnis mitten im Tropenwald.

Der Autor Oliver Spiecker entwickelt auf Bali TV-Konzepte und Medienprojekte. Während seiner Abwesenheit stellt er sein wirklich einzigartiges, kleines Dschungelparadies Gästen zur Verfügung, die einfach einmal abschalten und neue Kräfte tanken wollen. Voraussetzung: Sie lieben die Natur!



Lassen wir doch den Besitzer dieser unvergleichlichen Oase seinen gelebten Traum selbst beschreiben:

Am besten landet man um die Mittagszeit, dann ist man noch vor 7 h im Dschungel. Der Tagesrhythmus auf Bali ist ganz einfach: von 7 bis 7 h.

Auch Ihr Körper wird sich nach ein paar Tagen auf die Sonne einstellen und Sie erstaunlich früh ins Bett schicken. Damit Sie morgens auch rechtzeitig den spektakulären Sonnenaufgang erleben! Aber dazu später.

Der Airport von Denpasar grüßt Sie mit der Familie meines Freundes Ajus, der Sie am Ausgang schon erwartet. „Ngurah Rai“ steht auf dem Gebäude, Balis Nationalheld und Großvater von Ajus – eine ganz besondere Familie.

Ajus ist ein „Anak Agung“, ein Kind des Königs – und der gute Geist des Dschungels. Er kann einfach alles, aber das werden Sie ja noch sehen.

Erst mal steht er am Flughafen und ist sofort erkennbar: am riesigen Bananenblatt, das er zur Begrüßung frisch abgeschnitten hat. Balinesen nehmen Bananenblätter auch gern als Regenschirm, aber meistens scheint ja die Sonne. Und auch zum Regen werden Sie ein ganz neues Verhältnis bekommen, nicht nur weil diese prächtige Naturlandschaft ohne ihn unmöglich wäre.

Ihr Jeep steht auch schon bereit, dann gute Fahrt. Lassen Sie sich von Ajus das große Denkmal von Ngurah Rai zeigen, gleich am Flughafen – im Vorbeifahren grüßen wir immer.

Die Straße zum Dschungel führt fast die ganze Zeit geradeaus. Nach knapp einer Stunde sind Sie in Ubud, dem Dorf der Künstler. Viele Maler haben sich hier inspirieren lassen, auch der „Dali von Bali“ Antonio Blanco. An seinem Haus fahren Sie vorbei auf dem Weg zum Supermarkt – man muss ja vorsorgen. Ajus hat zwar schon Ihren Einkaufszettel, aber am besten schauen Sie selbst mal nach. Es gibt organischen Salat, diverse Sorten Müsli, Schokomilch, Honig, Käse, Kiwis – was man im Dschungel halt so braucht. Vielleicht auch einen Wodka Tonic, abends im Pool?! Natürlich „Kechang“ und „Krupuk“: Erdnüsse und Prawn Crackers. Das mögen Ajus und Konden, unser Zaubergärtner. Den werden Sie auch noch kennen lernen.

Vom Supermarkt zu den Reishäusern ist es dann nicht mehr weit, vorher fahren Sie durch Payangan. Am Straßenrand lacht unsere Obstfrau: Sie hat frische Mangos, Durian, Rambutan, Salak, Manggis. Lauter exotische Früchte, die Sie vielleicht – so wie ich – noch nie vorher im Leben gesehen haben. Oder Bananen, die in Europa kein Mensch sexy finden würde, rein äußerlich, aber köstlich schmecken. Eine erste Lektion fürs Leben: Die inneren Werte zählen!

Lassen Sie sich von Ajus erklären, was besonders gut schmeckt. Er weiß auch genau, ob die Früchte schon „manis“ sind, reif. Noch ein paar Minuten, und links verrät das Ortsschild: DESA PUHU. Desa heißt „Dorf“. „Selamat Datang“ – herzlich willkommen! Das passende Wort nach der langen Reise: Puhu! Aber jetzt sind Sie fast da! Rechts ab und an den Dorfhäusern vorbei. Schweine grunzen zufrieden, Hähne stolzieren, und die Menschen hier freuen sich über Fremde. Ihr Lachen ist ansteckend, lachen Sie zurück! Ajus parkt den Jeep, und jetzt kommt auch schon Konden, der Gärtner und „Dschungel-Tarzan“. Er bringt Ihr Gepäck zum Reishaus, und Sie geniessen erst mal das Ankommen. Den Weg hinunter mit den über dreißig Terrassen, vorbei an Avocado- und Cempakabäumen, Strelitzien, Riesenbambus, Kokospalmen, Ananasstauden, Kaffeesträuchern, Süßkartoffeln und Dschungelorchideen. Irgendwie ist immer Saison für irgendwas: Papayas, Salak, Kokosnüsse, Bananen oder Ananas, ein wahrer Garten Eden.

Rechts am Weg sehen Sie das kleinste der drei Reishäuser. Wenn Besuch da ist, so wie jetzt, wohnt Ajus dort und ist immer für Sie erreichbar. Um alles Mögliche möglich zu machen. Sie erreichen ihn mit dem Dschungeltelefon (wir haben dort tatsächlich Empfang!) oder ganz traditionell mit dem Kulkul, einem Bambuszylinder wie ein Musikinstrument, um Alarm zu schlagen. Archaische Verständigungsform der Balinesen.

Links am Weg passieren Sie den „kamar hijau“, das grüne Zimmer.

Der „Thinking Man’s Chair“ mit den Armlehnen-Ablagen für Drinks oder Bücher lädt ein zum Nachdenken über das Leben und den Rest der Welt. Morgens ein „heiliger Ort“, um den Tag zu begrüßen. Grüner Tee im grünen Zimmer.

Noch ein paar Schritte, und Sie sind angekommen. Links das zweite Reishaus, als Depot für Koffer und alles Mögliche – dort steht auch der Kühlschrank – und eine Terrasse tiefer das Wohnhaus. Mit dem Futon für surreale Träume, der Musikanlage für romantische Momente und allem anderen, was das Dschungeldasein so braucht: Wasserkocher, Kanne, Tassen, Besteck.

Bringen Sie praktischerweise Ihren iPod mit, für Ihre Lieblingsmusik, das Anschlusskabel wartet schon. Verstärker und Lautsprecher werden Sie nicht enttäuschen. Ein kleiner Konzertsaal am grünen Ende der Welt.

Das Wohn- und Schlafhaus ist so angelegt, dass die Morgensonne genau vor Ihre Füße fällt. Wie gesagt: um plusminus 7. Eine Sintflut aus Licht strömt dann ins Haus, und die Feuchtigkeit der Nacht verdampft auf den Bananenblättern, als stünden sie unter Feuer. Hier draußen legt sich nicht diese feuchte Hitze auf die Haut wie an der Küste – wir sind ja fast 600 Meter hoch, in Richtung Mount Batur. Hier finde ich das Dschungelklima ideal, Sie können den ganzen Tag nackt herumlaufen, ohne eine Sekunde zu frösteln. Nachts empfiehlt sich eine Bettdecke, sonst wird es kühl. Aber schöner kann man kaum schlafen. Und überlassen Sie sich der Natur, wovor soll man denn Angst haben?!

Die Reise war lang und anstrengend, jetzt erfrischen Sie sich erst mal unter der Bambusdusche! Ein „Badezimmer“ völlig im Freien, mit grünen Surabayakieseln als Fliesen. Trinken Sie das Quellwasser aus beiden Händen, so wie es aus dem Berg kommt. Reiner und klarer kann Wasser kaum sein. Wir haben es sogar mal im Labor untersuchen lassen: erstklassig. Flüssiger Luxus!
Waschen Sie die Reste der Reise ab, staunen Sie um sich herum, und lassen Sie sich zwei Terrassen tiefer in den Warmwasserpool gleiten. Ihr Körper wird eins mit dem Element: Die Temperatur ist genau unsere eigene: 36 Grad!

Abkühlen lässt man sich direkt nebenan, der Quellwasserpool ist 23 Grad „kalt“. Man kann das Wasser eigentlich trinken, es ist völlig ohne Chemie und erneuert sich durch Nachfließen. Sehen Sie die beiden Bambusrohre an der Felswand? Inzwischen sind sie fast schon eingewachsen, in einem Sedap-Malam-Strauch. Alle Wochen wieder verströmen seine weißen Blüten einen betörenden Duft, aber nur in der Nacht! Wo könnte man der Natur näher sein? Mit all ihren Faszinationen. Haben Sie schon mal gesehen, wie extralang so ein Kokospalmblatt werden kann? Konden, der Wundergärtner, passt immer auf, dass nicht irgendwas überraschenderweise von den Bäumen segelt. Von ihm kann man lernen, wie man auf die Palme geht. Mit unglaublicher Akrobatik kraxelt er den Stamm hoch und schlägt oben Nüsse oder alte Äste ab, damit die Wege und Plätze im Dschungel „clean“ sind. Zuhause fällt einem vielleicht die Decke auf den Kopf, hier aber Kokosnüsse. Da steht der Gewinner schon fest.

Eigentlich brauchen Sie jetzt gar nicht mehr vor die Tür. Ajus kann Ihnen ein Früchtefrühstück ans Haus bringen oder einen Müslimix mit gelben Bananen und herrlichem Honig. Und mittags oder abends was Balinesisches kochen, ganz „tradisional“. Auf Bali ist alles entspannt. Die Dinge ergeben sich einfach. Hier kann man den europäischen Dauerdruck zur Abwechslung mal abschalten und locker lassen. Für mich ist dort jeder neue Tag eine Lektion: Schau nur hin. Hier kann man Leben lernen, den wahren Luxus entdecken, ganz „elementar“. Man hat Luft zum Durchatmen, Wasser aus vollen Händen, die Düfte des Dschungels, die Stille der Natur. Aber auch ihre Urkräfte.

Irgendwann werden Sie merken, warum der Dschungel ein Regen-Wald ist. Aus heiterem Himmel verdunkeln sich Wolken, erst ein paar Tropfen, und dann prasselt es los. Schnell ins Trockene, auf die Terrasse unter dem Reishaus. Wasserfluten fallen aus allen Wolken, wie ein Riesenapplaus der Natur für sich selbst. Ein Spektakel, das nichts mit den flüssigen Störfällen in der Großstadt zu tun hat, wenn der Alltag wieder mal ins Stocken gerät.

Im Dschungel ist alles aus einem Guss. Und wenn der Tropfentanz vorbei ist, kann das Grün wieder glänzen. Die Philodendronblätter vor dem Reishaus, die „Elefantenohren“, sind frisch gewaschen und lauschen in die Luft. Sie sind Symbol für das genaue Hinhören hier im Dschungel.

Setzen Sie sich morgens um 9 h, wenn die Sonne dort die Terrasse streift, zu den Nelas, unseren Fischen im Teich. Sie freuen sich schon darauf, gefüttert zu werden. Ist es nicht unglaublich, wie gelassen sie ihre Kreise ziehen? Man kann ihnen stundenlang zuschauen und sich dabei neu verankern. Oder hören Sie dem kleinen Fluss zu, unter der Poolterrasse, wie er sich an seinem Wasserfall berauscht.

Haben Sie gesehen, wie der junge Bambusspross auf die Welt kommt? Wir haben nicht nur verschiedenste Orchideen- und Bananensorten – auch Bambus ist nicht gleich Bambus. Ajus kann Ihnen die Unterschiede zeigen: Es gibt gelben, gelb-grün gestreiften, sogar schwarzen Bambus. Ein Wundergewächs, ein traumhafter Baustoff. Für Dschungellampen, Quellwasserrohre und Reishausleitern. Früher haben wir die Bambuszylinder sogar als Becher benutzt.

Entdecken Sie die vielen verschiedenen Plätze. Jeder gibt Ihnen neue Ein- und Ausblicke! Morgens kann man auch auf dem alten Planter’s Chair am Tisch sitzen, gleich oberhalb des Schlafhauses. Die Tischplatte haben Ajus und Konden aus einem umgefallenen Baum herausgesägt und auf – natürlich – Bambusfüße gestellt. Ein paar Schritte höher, kaum sichtbar, ist die „kamar kecil“ in den Hang eingelassen: die kleine Kammer. Mit Herz in der Tür und echtem Baliklo dahinter.

Abends sollten Sie im Pool erleben, wie sich der Tag in die Nacht verwandelt. Ajus wird die Lichter einschalten, unter Wasser und am Hang, die vielen kleinen Lämpchen unter den Palmblatthüten. Und die Kerzen am Poolrand nicht vergessen. Jetzt nur noch ein Drink und dann den Fröschen zuprosten.
Wenn Ihnen die Wassermusik und das Plätschern ringsum nicht reichen, können Sie von oben auch den CD-Player mitnehmen. Inszenieren Sie Ihren Abend!

Irgendwann wird saftiges Grün zu zartem Grau, fangen die Frösche an zu flirten, sehen die langen Farnblätter aus wie Palmzweige. Und sollten die Sterne plötzlich tanzen, liegt das nicht am Wodka Tonic, sondern an den Glühwürmchen: „kunang-kunang“ nennen sie die Balinesen. Fliegende Funkfeuer in der Nacht. Und wenn dann auch noch der Mond aufgeht, ist alles zu spät. Mir fällt dann nur noch der berühmte Satz von John Lennon ein: This is not here.

JETZT KÖNNEN SIE EINPACKEN:

Bali von Kopf bis Fuß: Badeschlappen! Alle hier tragen Flip-Flops, nur selten feste Schuhe.
Shorts und T-Shirts, es ist warm genug. Nur vorsichtshalber ein langärmeliges Hemd und leichte, lange Hosen oder eine Jeans.
Ziehen Sie sich schon bei der Ankunft um, in der Flughafentoilette. Draußen erwarten Sie tropische Temperaturen.
Naturkosmetik: bitte Duschgels und Shampoos ohne Chemie, mit Rücksicht auf die Natur.
Gute Tropfen: Bringen Sie am besten vom Duty Free in Bangkok oder Singapore mit, auf Bali ist es deutlich teurer. Sie können aber nur einen Liter einführen.
Pillen, Salben, Spritzen brauchen Sie nicht, auch nicht vor der Reise.
Die drei Mücken hier, die höchstens abends beim Lichtwechsel vorbeikommen, sind ungefährlich. Zum Glück. Lange leichte Hosen schützen am besten.
Und wie gesagt: iPod mit Lieblingsmusik. Oder auch CDs für den portablen Player im Reishaus.

Was schon da ist:

220 Volt mit Steckdosen überall im und am Reishaus. Auf der Terrasse ein Wasserkocher, eine kleine Kochplatte, ein Miniofen zum Aufbacken von Brot oder Anwärmen der Spareribs aus Nuris Warung in Ubud. (Ajus weiß, wo ...) Kochtopf, Teller, Tassen, Kanne, Besteck, Gläser, Dandan – das ist der Bali-Zinkkrug für frisches Quellwasser. Im Depotreishaus ein Kühlschrank mit Gefrierfach.
Ein Sony-Musikverstärker mit JBL-Boxen, satter Sound. CDs von Keith Jarrett, Enya, Kitaro, Bob James, sogar Klavierkonzerte von Camille Saint-Saens.
Leselicht, Haartrockner, aufladbare Taschenlampe, um Batterien zu vermeiden. Große Stoffkissen für die Poolterrassen und Plätze überall im Dschungel. Handtücher, Bettwäsche, Stoffservietten.

Für Quellwasserskeptiker eine Riesenflasche mit stillem Wasser.

Außerdem ein Jeep, der rund um die Uhr bereit steht, um vielleicht abends nach Ubud zum Essen zu fahren. Beziehungsweise sich von Ajus fahren zu lassen.

Und vor allem erwarten Sie: ein Gästebuch, damit Sie Ihre Eindrücke und Kommentare aufschreiben können. Und vielleicht auch einen Gruß an den, der hier schreibt.

Kosten für einen Tag Dschungel: US$ 180,- für 2 Gäste
inbegriffen Jeep, Transfer Airport-Dschungel und Fahrten nach Ubud. Frühstück am 1. Tag und unsere deutschsprachige Reiseleitung.

Mindestaufenthalt 5 Tage
Bei Buchung von mehr als 14 Tagen Rabatt verhandelbar

Das Dschungelparadies ist ideal für 1 bis 2 Personen.

Im Frühjahr 2007 hat das deutsche Wohnmagazin ‚Schöner Wohnen’ dieses einzigartige Dschungelparadies portraitiert. -> Zum Artikel (PDF)

Zahlungsbedingungen

30% Anzahlung bei Erhalt der definitiven Buchungsbestätigung
Restbezahlung 8 Wochen vor Ankunft. Bei kurzfristiger Buchung (weniger als 8 Wochen vor
    Ankunft) ist der Gesamtbetrag sofort bei Erhalt der definitiven Buchungsbestätigung fällig.
Die Rechnungsstellung erfolgt in US$ und die entsprechenden Beträge sind in dieser Währung zu
    begleichen.
    Für Gäste mit Wohnsitz in der Schweiz kann auf Wunsch die Rechnungsstellung in CHF
    erfolgen. Die Umrechnung erfolgt zum von Bali Style Villas festgelegten Wechselkurs.

Annullationskosten

30% des Rechnungsbetrages bis 30 Tage vor Ankunft
100% des Rechnungsbetrages 30 Tage oder weniger vor Ankunft

Bearbeitungsgebühren siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen, Ziffer 4.

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